Kirmeskalender sorgt für Spenden in Höhe von 13.000 Euro

Leo-Club Wanne-Eickel „Dickköppe“ übergibt je 6.500 Euro an das Frauenhaus und an die DLRG. Die „Wartezeit auf Crange“ wird es auch 2024 wieder geben

Nein, gewinnen konnte nicht jeder Käufer eines Cranger Kirmeskalenders. Immerhin wurden ca. 3.600 Exemplare verkauft, da gingen bei 150 Preisen natürlich einige auch leer aus. Aber zwei Hauptgewinner gab es allemal: das Herner Frauenhaus und die Ortsgruppe Wanne-Eickel der DLRG. Beide Organisationen erhielten je 6.500 Euro aus dem Reinerlös des Kalenderverkaufs, der wie ein Adventskalender mit 24 Törchen das Warten auf die tollen Tage am Rhein-Herne-Kanal verkürzt.


Organisiert wird die Aktion vom Leo-Club „Dickköppe“ Wanne-Eickel, der im kommenden Jahr sein 20. Bestehen feiert. „Und dann, das versprechen wir jetzt schon, wird es eine weitere Auflage des Kirmeskalenders geben“, sagte Michael H. C. Klein bei der Übergabe der Hauptpreise im Biergarten „Zum Ritter“ mitten auf dem Kirmesplatz. Die „Dickköppe“ Michael H. C. Klein, Vanessa Kloos und Hendrik Bade wurden dabei von Torsten Biermann, Präsident des Lions-Clubs Wanne-Eickel, begleitet.

Der Patenclub der eigenständigen Leos, dem Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 30 Jahren angehören, unterstützt seit Jahren die Kalender-Aktion.

Für das Frauenhaus nahm Beate Kaupen den Scheck („Was für eine tolle Summe“) entgegen: „Davon werden wir Fahrräder kaufen und Fahrradkurse, eventuell in Kooperation mit dem ADFC, anbieten. So können wir für mehr Mobilität der Frauen und Kinder, die bei uns wohnen und leben, sorgen.“ Kurse will auch Michelle Fauville anbieten. Die Ausbildungsleiterin für Nicht- und Rettungsschwimmer bei der DLRG: „Wir freuen uns sehr über diese großartige Spende. Zum einen bezahlen wir davon Kursgebühren, denn ein Kurs, der zehn Stunden dauert, reicht vielen Kindern nicht. Zum anderen kaufen wir Material für unsere Kurse im Wananas, in der Görresschule oder in der Hans-Tilkowski-Schule.“

Bild oben, Spendenübergabe auf dem Kirmesplatz: Beate Kaupen (2. von re.) und Michelle Fauville (2. von li.) mit den „Dickköppen“ Michael H. C. Klein, Vanessa Kloos und Hendrik Bade (re.).

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